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Was hat meine Persönlichkeit mit meinem Gewicht zu tun?

Hey ihr Lieben,

heute wird es etwas psychologischer. Denn was deine Persönlichkeit mit deinem Gewicht zu tun hat, ist tatsächlich sehr spannend und ihr könnt sicherlich auch einiges daraus schließen, wiederkennen und für euch anwenden.

Bist du ein guter oder ein schlechter Esser?

Was heißt eigentlich „guter bzw.schlechter Esser“?

1. Ein guter Essen könnte sein:

  1. Dass du reichlich isst. Da wo sich die Gelegenheit bietet, greifst du zu. Hier ein bisschen, da ein bisschen. Es gibt immer einen Nachschlag und eigentlich hast du immer Hunger.
  2. Es könnte auch sein, dass gut für geregelt steht. Das du dich gut ernährst, deine 3 Hauptmahlzeiten und 2 kleine Zwischenmahlzeiten einhältst.

An sich ist jedoch die Bezeichnung „guter Esser“ eher negativ angehaucht. Wenn mir jemand sagt:“Heute isst du ja wieder gut.“ meint er „Ich haue rein wie ein Scheunendrescher und habe anscheint 3 Tage nichts gegessen.“ 😀

Wer mich kennt, weiß, dass ich 16h am Tag esse und 8h schlafe. 😉 Immer am Essen. Was das zur Folge hat erzähle ich euch noch.

2. Ein schlechter Esser könnte sein:

  1. Dieser pickt auf seinen 3 Erbsen auf dem Teller herum. Er wird den Teller beim All-you-can-eat-Buffet jedoch nicht bis über den Tellerrand voll packen.
  2. Oder ist es eher jemand, der einfach nur 1-2 Mahlzeiten am Tag isst und einen ungeregelten Essverhalten hat.

Auswertung:

Ein schlechter Esser ist für mich: 1.1. und  2.1. und 2.2.

  • zu viel, isst bei jeder Gelegenheit
  • 3 Erbsen, zu wenig
  • 1-2 Mahlzeiten

Ein guter Esser ist für mich NUR: 1.2.

  • 5 geregelte Mahlzeiten

 

Es gibt eben solche und solche. Doch was sagt das über dich aus? Wo sortierst du dich bisher ein?

 

Kannst du dein Essverhalten ändern?

Ja, jedes Verhalten kannst du verändern, erlernen oder auch gezielt verlernen.

Jedes Essverhalten kannst du umgewöhnen. Es dauert ein wenig, jedoch nach 3-4 Wochen hast du den schlimmsten Schritt überstanden.

Nach circa 21 Tagen bildet sich eine Gewohnheit im Gehirn im Hypothalamus.

Sei es joggen, früh aufstehen, ein bestimmtes Lebensmittel, was zuerst nicht schmeckt und dann auf einmal doch oder eben dein Essverhalten.

 

Warum essen wir überhaupt jeden Tag?

An sich ist Nahrung dazu da, deinem Körper Nährstoffe zu liefern.

So wie wir unsere Zimmerpflanzen mit Wasser gießen und von Zeit zu Zeit düngen, damit sie Mineralien bekommen und wachsen und gedeihen können, essen wir alles mögliche, damit unsere Zelle wachsen und gedeihen können.

Damit wir fit sind für den Tag, Konzentration haben und den Alltag im Büro oder in der Uni schmeißen können. Damit wir kreativ sind, stressresistent und möglichst lange durchhalten.

Was wir nun essen für unsere Fitness und unsere Leistung ist natürlich entscheidend.

Aber das würde den Artikel hier sprengen. Die Artikel von gestern über Chia Samen oder über das Superfood Kokos kann dir jedoch noch weitere Tipps und Hinweise geben.

Was dein Belohnungssystem mit deinem Gewicht zu tun hat

Es gibt verschiedene Studien, die nun gezeigt haben, dass wenn während der Behandlung die Persönlichkeit mit berücksichtigt wird, die Übergewichtigen oder auch Untergewichtigen noch effektiver und schneller an das gewünschte Ziel gelangen können.

DAS ist übrigens der Grund warum ich Psychologie studiere. Weil ich finde, dass dein Ess- und Bewegungsverhalten immer mit deiner Persönlichkeit, bestimmten Gewohnheiten und deiner Einstellung zu tun haben.

DIESE gilt es zu ändern. Und danach erst dein Speise- oder Trainingsplan.

In der Uni Bamberg und Bochung sind diese Ergebnisse in über 70 einschlägigen Studien entstanden.

Was kam bei den Studien heraus?

Übergewicht, Adipositas und „Fressanfälle“ stehen mit bestimmten Persönlichkeitseigenschaften in Zusammenhang. Übergewichtige sollen impulsiver sein und eine niedrige Reizschwelle besitzen.

DAS gilt jedoch auch für die Skinny und Schlank-Fraktion. Ich habe euch ja letztens über meine schlanke Phase erzählt.

Und meine Reizschwelle war im KELLER. Ich war hyüersentimental und kraftlos.

Also dick wie dünn: Beide haben ein angeknackstes Nervenkostüm.

Deswegen sind beide für mich die „schlechten Esser“!

Diese sollen neurotischer, depressiver, labiler und weniger belastbar sein.

Dabei spreche ich immer über das Innere, DEIN Gefühl. Nicht dass, was andere von dir sagen und wie sie von dir denken, sondern dass, was du fühlst.

Gerade in den Situation, die schwierig sind. Wie stark bist du wirklich? Verstellen erzeugt Frust und Depressionen.

Was dein Essverhalten über deinen Lebensalltag aussagt

An sich steht fest, dass es Übergewichtigen an der Fähigkeit fehlt ihr Handeln an langfristigen Zielen auszurichten. Meistens liegt auch eine gewisse Aufmerksamkeitsstörung vor.

Wobei die Beleibten eher zu Extrovertiertheit neigen, Belohnung gegenüber offener sind, wie einen Snack, neigen die Skinnys zu Introvertiertheit, sind eher verbissen und perfektionistisch.

Diese „gönnen“ sich die Belohnungs-Snacks wenig bis garnicht. Sie haben eine enorme Selbstkontrolle und sind (zu) stark zielorientiert, schon verbissen.

FAZIT:

  • 1.2. Der gute Esser plant seinen Tag und isst an sich die ganze Zeit. Viele kleine Portionen in einem kontinuierlichen Rhythmus sorgen für durchgehende Konzentration und Leistung, machen nicht müde im Vergleich zu einer großen Portion 1-2x am Tag und für die Verdauung sind reichlich kleine Portionen auch besser.

Wie könnte man die „schlechten Esser“ beschreiben und was kannst du tun, wenn du zu einem dieser gehörst?

  • 1.1 greift überall zu, kann nicht nein sagen und belohnt sich gerne für die schwere Taten im Alltag. Dieser Esser sollte sich slebst zu schätzen lernen. Das was er im Alltag als „hart“ empfindet, für das er sich belohnen MUSS/MÖCHTE, sollte er versuchen zu reduzieren oder abzulegen. Ggf. hilft auch eine Situationsanalyse wie „hart“ und schwer der Alltag tatsächlich ist oder ob die Schmerzpunkte nicht doch woanders liegen (bei einem selbst)
  • 2.1. mäkelig oder gelangweilt, unkreativ. Dieser hat vielleicht keine Lust zu kochen, keine Lust alleine zu essen oder ist einfach gelangweilt vom Essen, weil es immer dasselbe ist. hier muss was neues her, was auch diesem Esstyp schmeckt.
  • 2.2 Der letzte Esstyp hat wahrscheinlich einfach ein schlechtes Zeitmanagement, ist gestresst und hat keine Zeit zu Essen. Wenn er seinen Körper Hungern lässt, hat er auch keine Achtung vor seinem Körper. Der Leistungsdruck im Job steht für ihn an erster Stelle. Das gilt für Angestellte und Selbstständige. Gönne dir eine Pause. Gerade, wenn du denkst „Jetzt kann ich keine Pause machen.“ dann machst du GENAU JETZT eine Pause. Danach bist du gestärkt und kannst mit voller Power durchstarten.

Generell ist es für alle schlechten Esser gut, seinen Tag zu planen und diesen bestmöglich einzuhalten.

Welche Einstellungen in deinen Kopf gespeichert werden sollten, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen

 

1. „Es ist umsonst“ – Na und? Und deswegen muss es auf deine Hüften? Wenn du 100 Käsewürfel zum Probieren bekommst, dann isst doch auch nicht alle? (Hoffe ich ;-)) Wenn du tatsächlich Appetit hast, dann greife zu. Jedoch esse bewusst, nicht nebenbei oder weil es umsonst ist.

 

2. „Da kann ich doch nicht nein sagen.“ Wer denn dann? Warum nicht? Wer/Was hat diese Gewohnheit in dir entfacht?Ich habe lange Zeit Promotions durchgeführt für nahezu alles, was du dir vorstellen kannst.
Auch food Promotion: Aufgefallen ist mir, dass bei Schokolade (Lindt – Nice To Sweet You) nur wenige nein sagen, bei Äpfeln war ich überrascht, wie viele auch hier ja gesagt haben.Das fand ich richtig cool. Die waren so schnell vergriffen, dass ich 3h früher nach Hause konnte.Jedoch generell mal diese Promotion Aktionen betrachtet war das ESSEN IMMER SCHNELL WEG. Bei anderen Promotions rennen die Menschen eher vor einem weg, es sei denn es gibt was umsonst. Auch hier gilt: Lernt nein zu sagen, wenn ihr das angebotene Produkt nicht unbedingt wollt oder braucht. Bauchgefühl anschalten, darauf verlassen und weiter gehts. (*Sorry an alle Promoter ;-))

 

3. „Nicht aufzuessen ist unhöflich.“ Echt? Dann bin ich anscheint sehr unhöflich. Oder einfach nur satt? Und ehrlich? Ich möchte nicht, dass mir das schmackhafte Essen am Ende des Abend „zum Halse rauskommt“, weil ich alles aufgegessen habe. Frage, auch im Restaurant, ob du das Essen mitnehmen kannst. Ich esse oft eine halbe Portion, nehme den Rest mit und esse das am nächsten Tag zum Mittag (dann hast du gleich dein Essen für das Büro am nächsten Tag). Oder frage, ob sie eine kleinere Portion zubereiten können, die du schaffst. Meistens geht das. Das ist auch eine Frage der Nachhaltigkeit.

Eine extrem spannende Studie dazu kannst du in der Welt nachlesen.

Fazit: Was deine Persönlichkeit mit deinem Gewicht zu tun hat! 

  1. Mehr Disziplin, realistische Ziele setzen und diese in kleinen Steps erreichen.
  2. Belohnen nur, wenn es einen Grund gibt und nicht aus Frust. Die Frust- und Störfaktoren reduzieren oder ausschalten.
  3. Höre auf deinen Bauch. Was sagt der? Was andere sagen oder denken ist sch***egal. Nur was DU denkst und sagst.

Und hinterfrage jedes mal.

Warum esse ich jetzt?

Hunger, Langeweile oder Belohnung?

Oder warum habe ich heute noch nichts gegessen?

Keine Zeit (Zeitmanagement verbessern), keine Lust (Warum nicht?) oder kein Appetit (Werde kreativ!)

Essen soll Spaß machen, dich nähren und keine lästige Pflicht sein oder als Belohnung dienen.

Nun hoffe ich, dass du ein wenig schlauer aus dir geworden bist?

Hab‘ einen schönen Sonntag. eure Cathi

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