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Lifestyle: Minimalismus – 20 Tipps zum Leben Entrümpeln – 2

Hi ihr Lieben,

hier bekommt ihr nun den zweiten Teil der Minimalismus Tipps Reihe. Minimalismus- und Entrümpeltipp eins bis elf kannst du hier nachlesen.

Minimalismus: 20 Tipps zum Leben Entrümpeln – Teil 2

 

11. Mache dich frei vom Chaos:

Alles was vollgestopft wird, wird aufgeräumt. Schritt für Schritt zum Minimalismus. Der Kofferraum deines Autos, im Kinderwagen, auf dem Balkon, im Keller, in der  Garage, im Kleiderschrank…. generell Schränke und Schubladen. Nehme dir nach und nach ein Zimmer vor und dann miste aus und räume auf. (Das habe ich im letzten Jahr gemacht und tut gut. Der Keller steht noch an und der Kleiderschrank sollte 2x im Jahr aussortiert werden.)

12. Entsorge oder verschenke deinen Fernseher.

Entweder Stecker ziehen und in der Kammer verstauen oder ganz weg damit. Beginne mit 1 Tag, einer Woche oder sogar einem Monat. Fakt ist: Fernsehen klaut dir Zeit. Du kannst beim Fernsehen anderen dabei zusehen, wie sie Geld verdiene, fühlst dich ähnlich wie bei den Social Media Kanälen schlecht nach dem Beglotzen anderer Leute und verplemperst Strom und deine wertvolle Zeit. (Ich habe seit 7 Jahren keinen Fernseher mehr. Ich schaue dann lieber über Amazon Prime eine Serie zu der Zeit wann es mir passt.

13. Werbung einwerfen verboten:

Kennzeichne deinen Briefkasten damit, dass du keine Werbung bekommen möchtest. (Ich habe ein Schild am Briefkasten und das klappt einwandfrei. Hätte ich vorher nicht gedacht.)

14. Zudem bestelle die ganzen überflüssigen Newsletter ab, die du eh nicht liest:

Du kannst dich einfach am Ende der Email austragen. Denn ganz ehrlich: Wie häufig lesen wir den Newsletter, ist er tatsächlich nützlich oder doch nur ein sinnloser Zeitfresser? Wenn du Infos suchst, wirst und kannst du das Internet durchforsten – dafür brauchst du keine gratis Werbung.  (Das Newsletter-Spam-Problem habe ich noch nicht in den Griff bekommen, obwohl ich mich alle paar Monate aus gefühlt 20 Newslettern austrage.)

15. Kühlschrank aufräumen:

Zu allererst: Kaufe die Dinge die du benötigst. Alles was länger als 6 Monate unbenutzt im Kühlschrank stand kann weg. Die Lebensmittel, die du gerne verwendest und isst, kommen eh nach und nach zurück in deinen Kühlschrank.

16. Kaufe bewusst sein:

Kaufe nicht alles, wo dein Gefühl und dein Herz Luftsprünge macht. Überlege, ob du es brauchst. Hebe den Kassenzettel auf und sobald du merkst, dass du es doch nicht so toll oder keine Verwendung dafür findest, es rumsteht oder rumliegt: Bringe es zurück in den Laden, solange es noch geht.

17. Ebenso gilt das für dein Geldbeutel und die etlichen Kundenkarten:

Irgendwelche Punkte, die noch mehr den Konsum anheizen: Weg damit. Du sparst eh nichts. (Außer mit der IKEA Karte – die nutze ich auch. :-P). Sortiere dein Portmonee aus – Belege, Karten, Zeug. Alles raus da (Habe ich. Ich habe seit mir mal mein gesamtes Portmonee vor 4 Jahren geklaut worden ist, nur noch das wichtigste dabei und sortiere alle paar Tage Kassenbelege aus.)

18. Stop dem Konsum:

7 Tage fasten in der Ernährung schaffen wir locker. Aber mal 7 Tage auf jeglichen Konsum und Überfluss verzichten? Probiere es mal aus: Kaufe nur das, was du benötigst. Kein Kino, keine Klamotten, keine neuen Bücher. Du wirst sehen: Du wirst mehr Geld und mehr Freizeit haben und kannst diese mit den Dingen füllen, die bisher zu kurz kamen. (Ich nenne diese Diät immer „Sparwoche“ – sie existiert unbewusst schon seit Jahren in meinem Leben und ich mache sie alle 3 Monate. 1 mal pro Monat wäre wohl besser. In dieser Zeit esse ich Reste – alles was im Vorratsschrank steht und auf „später“ vertröstet wurde. Lasse mich von Freunden einladen (den Ausgleich gibt es dann zukünftig), lese liegengebliebene Bücher oder Blogs – anstatt neuer Zeitschriften und sortiere meinen Kleiderschrank (aus). In so einer Woche spare ich dann manchmal hunderte Euros !! Wir sind wohlhabender, als wir denken.)

19. Ausmisten: 7 Dinge pro Woche – jeden Tag 1 !

Versuche es aus, dich jeden Tag von mindestens 1 Gegenstand deiner Wohnung zu trennen. Etwas, was du 1 Jahr nicht benutzt hast. Brieföffner (du kannst ein Messer nehmen), Schlüsselbänder (davon benötigt man keine 100 oder 20), Tassen, die eh’ nur rumstehen. Wiederhole dieses Experiment sooft du möchtest.

20. Wiederhole neue Gewohnheiten.

Setze dir in deinem Kalender einen Reimender (alle 3 Monate) für diesen Blogpost und festige deine Minimalismus Gewohnheiten oder erinnere dich an die, die du vergessen hast.

 

Und …… bist du nun voll motiviert? :-) Oder hast du seit letzter Woche sogar schon etwas entrümpelt?

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Minimalismus-Tipps-2

Minimalismus Tipps: 11- 20 zum Leben Entrümpeln.

 

Den ersten Teil mit den Minimalismus Tipp 1-10 kannst du hier auf dem Blog nachlesen.

 

Wer sich für den minimaoistischen Lebensstil und mehr Aufmerksamkeit im Alltag interessiert, kann auch bei Mr. Minimalist vorbeisehen.

Super viele Minimalismus Tipps findest du hier. Dazu auch ein ganzes Minimalismus Blogger Verzeichnis. Ziemlich cool.

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Kommentare

  1. Schwalenberg

    Hi!

    Ich bin selbstständig mit einem Entrümpelungsservice. Daher weiß ich was es bedeutet alleine zu entrümpeln.
    Respekt dafür!!! Denn aller Anfang ist schwer.

    Wenn mann einen Container bestellt, wird es meißt teuer da man alles hinein wirft und es dann als Restmüll deklariert wird.
    Schränke, Laminat und alles was sonst noch aus Holz besteht sollte getrennt entsorgt werden.
    Im Notfall in einen 2. Container.
    Die Entsorgung von Müll bei Containern wird immer nach dem Gewicht berechnet und eine Tonne Holz ist um zwei drittel günstiger als Restmüll.
    Anziehsachen können in einen Wertstoffcontainer genau wie Papier und Glas.
    Hausflohmarkt, Ebay, momox geht auch, aber brauch leider meist sehr viel Zeit und Nerven.

    Wenn man ein Haus oder eine Wohnung leer machen muß, weil ein Angehöriger verstorben ist, so ist es meißt auch besser eine Entrümpelungfirma zu beauftragen. Da diese nicht emotional mit dem Objekt verbunden sind.

    Liebe Grüße
    Schwalenberg
    http://hannover-entruempelung.de/

    • Catharina

      Hey Schellenberg. Danke für deinen ausführlichen Kommentar. Sie sind für einige Menschen sicherlich die Engel auf Erden. Oft ist Entrümpeln echt eine Last und garnicht so einfach. Ich hoffe, dass über dieses Post Menschen zu Ihnen finden und Ihre Hilfe in Anspruch nehmen. Beste Grüße, Cathi Zeise

  2. Katja

    Die Tipps fürs Lifestyle-Detox finde ich wunderbar. Es funktioniert wirklich. Zumindest empfinde ich es seit Jahren so.
    Was seit einem Jahr nicht in Nutzung war, kommt weg :-)

    Liebe Grüße
    Katja

    • Catharina

      Ich werde ab Januar mal eine detox Aktion starten und hier fleißig entrümpeln, Vorräte killen …. die 20 Tipps anwenden. Hab einen schönen Samstag Katja. Liebste Grüße, Cathi

  3. Ela

    Mein Konsumverhalten hat sich dieses Jahr wirklich ein wenig minimiert. Und siehe da, war gar nicht so schlimm. Eher gut.
    Newsletter abbestellen nehm ich mir schon sehr lang vor. Das muss ich wirklich mal umsetzen. Danke fürs erinnern
    Liebe Grüsse Ela

    • Catharina

      Ja, das ist echt schön eine große Erleichterung. Newsletter, die schnell und einfach abzubestellen sind, gleich auszusortieren. Leider gerät mal schnell ungewollt in diverse Email-Verteiler und muss oft ausmisten. Gruß, Cathi

  4. Sabrina

    Ich mache regelmässig eine 31 Days of No-Spending Challenge. Vorallem wenn ich im Urlaub war und die Kreditkartenrechnung bezahlt werden muss oder wenn ich mir was teures kaufen will. So kann ich ne Menge Geld sparen plus im Vorratsschrank und im Tiefkühler wird wieder etwas leerer. Ich nutze die Zeit auch immer um mich von unnötigem Zeugs zu befreien. Ich gebe mir dazu jeden Tag eine Aufgabe.

    • Catharina

      Das klingt absolut sinnvoll, Sabrina. Man hortet so unglaublich viel Zeug. Der Monat bei dir klingt nach wahren DETOX für Körper, Geist, Seele, Wohnung und Portmonee. Werde ich im Januar genauso mal machen. Freue mich schon drauf.