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Mutter Tochter Beziehung verbessern - Erfahrung und Tipps helfen
Bewusstsein

Wie du deine Mutter Tochter Beziehung verbessern kannst. Danke Mama.

Eine Liebeserklärung an meine Mama – und die Mamas dieser Welt. Dass sie uns Kinder so akzeptieren, wie wir sind. Mit allen harten Ecken und Kanten und dennoch einem weichen Herz. Bei einem Gespräch, bei einem leckeren Espresso zum Beispiel von ALBERTO lassen sich doch die meisten Probleme schon lösen. Oder?

Schwelgst du auch manchmal zurück in die Vergangenheit und denkst so: „Puuuhhh also mich selbst hätte ich ja nicht so gerne als Tochter gehabt.“ 😉

Meine Mama ist nun fast Mitte 50, hat tatsächlich nicht so viele Falten, aber die, die sie hat, hat sie bestimmt größtenteils von mir.

Kinder bedeuten Verantwortung

Wenn ich schon daran denke, was für eine Verantwortung mir meine Hündin manchmal abverlangt. Auch wenn ich sie liebe, kann sie mich zur Weißglut bringen. Wenn es klingelt bellt sie, dass mir die Ohren abfallen. Wenn sie draußen heimtückisch etwas frisst und ich mir dann darüber Sorgen mache, was es war. Rattengift, ein Knochen oder doch nur etwas harmloses…. innerlich sterbe ich dann manchmal vor Sorge. Ganz einfach, weil ich sie lieb hab.

Wenn ich also an die Mütter da draußen denke, bekomme ich Gänsehaut und großen Respekt vor ihnen. Ob sie nun in einer Partnerschaft leben oder alleine, lasse ich dabei mal außen vor.

 

“Eine Mutter ist der einzige Mensch auf der Welt, der dich schon liebt, bevor er dich kennt.”

 

Aller Anfang ist schwer

Meine Mama und ich haben ein sehr gutes Verhältnis – mittlerweile.

Es gab auch bei uns in meiner Pubertät einen gewaltigen Knall, aber ich denke, dass dieser auch nötig war so. Für beide Seiten. Alles ist für irgend etwas gut. Das habe ich vom Leben gelernt.

 

Erst Püppi, dann Junge und dann endlich Frau

Im Kindergarten war ich noch die liebe „Püppi”. Klar mochte ich auch schon damals Action, Sport und Abenteuer. Aber nicht, dass man sich hätte Sorgen machen müssen.

In der Grundschule wurde ich schon etwas autoritärer und experimentierfreudiger. 😉 Ich tat hauptsächlich das, was mir Spaß machte und ließ das sein, worauf ich keine Lust hatte. Ich war viel draußen mit meinen Freunden, kam zu spät nach Hause. In meinen Zeugnissen beklagten Lehrer meine sporadische Mitarbeit am Unterricht. Ich wollte andauernd etwas Neues. Das führte über einen Kurzhaarschnitt, bei der ich nur eine einzige Strähne über dem Ohr lang lassen wollte. Das habe ich an dem Tag bei einem älteren Mädchen gesehen, fand es total cool und wollte es sofort auch ausprobieren. Mama machte es mit und flochtete mir diese Strähne dann immer ordentlich, damit ich nicht wie Lumpi aussehe. Den Rest der Haare wollte ich raspelkurz geschoren haben. Ich hasste Puppen, spielte mit Autos, fand kämpfen mit Jungs klasse, klettern und wollte anders sein.

Ich bekam von meiner Familie alles, um wie ein Mädchen sein zu können: Kleider, Taschen, „Schminke“, Pferdezeug uvm.. Vielleicht der Grund, warum ich so rebellierte. Ich wollte nie ein Junge sein – das war es nicht. Ich wollte einfach ICH sein.

Später mit gerade einmal 12 Jahren wollte ich Plateau Sandalen (und es gab einige scheußliche Trends). Auch das machte Mama mit. Im Laufe der jungen Jugend folgten bunte Haare, selbstgenähte Klamotten, ein eigenwilliger Charakter.

Ich spielte damals noch Akkordeon – insgesamt kamen 11 Jahre zustande. Immerhin. Ich war meistens mit meinen Freunden unterwegs. Mit 14 wollte ich mein erstes Piercing im Bauchnabel. Mama machte es mit, war sogar dabei und ließ sich 3 Tage später auch eins stechen. Ich fand das cool.

Mit 16 fing ich an zu arbeiten und wurde flügge. Da ging es dann richtig ab. Wörter wie zu Hause, Mama und Familie, Erziehung und Pünktlichkeit waren mir fremd. Und natürlich gab es auch einen großen Streit, der über Wochen ging. Aber – und das ist wichtig – wir hatten eine Pause. Jeder konnte nachdenken. Dann haben wir uns ausgesprochen und es wurde alles besser.

Wie du deine Mutter Tochter Beziehung verbessern kannst
Wie du deine Mutter Tochter Beziehung verbessern kannst

Gespräche sind für mich die Quintessenz einer funktionierenden Beziehung

Es brauchte Zeit und heute ist es nahezu perfekt – würde ich sagen. Perfektion gibt es nicht, aber das Verhältnis ist so, wie ich es mir nur wünschen könnte.

Klar hatte ich weiterhin meinen Charakter, der eh nicht zu bändigen war und auch nicht sein wird. Es folgten auch weitere Piercings und ähnliches und meine Mutter traf der Schlag, als ich mir eins in die Nasenscheidewand habe stechen lassen – ein sogenanntes Septum. Meine Ohrlöcher wurden größer. Sie dachte, glaube ich, nur: „Wann ist das endlich vorbei. Wann wird sie endlich normal so wie die anderen Kinder.“ Aber sie ließ mich mein Ding machen. Sie ließ mich frei und vertraute mir. Ich wollte sie immer stolz machen. Natürlich. Ich kann das aber nicht, wenn man es von mir erwartet und mir das 100x am Tag sagt. Da kann ich dann nur flüchten. Ich muss Dinge, die ich tue, in erster Linie für mich machen. Wer kennt’s? Wir hatten doch alle irgend einen Pubertät-Knall? Welcher war deiner?

Ich kann nur sage:

Danke Mama. Danke, dass ich immer so sein konnte, wie ich wollte.

Danke, dass ich heute die bin, die ich sein möchte, durch all’ die Freiheiten, die ich hatte.

Und danke, dass wir heute so ein tolles Verhältnis haben. Dass wir uns komplett auf Augenhöhe betrachten und nun auf Veranstaltungen zusammen gehen. Ich als plus Eins zu deinen Events mit deinen Kollegen und du als mein plus Eins zu meinen Veranstaltungen mit meinen Bekannten. Und mittlerweile sind unsere Kontakte eh komplett durchmischt. Wer hätte das früher gedacht.

Danke, dass wir uns alles erzählen können. Dass wir uns einmal in der Woche sehen und was zusammen unternehmen. Dass wir fast täglich Whats-App-en. Danke, dass wir zusammen arbeiten und ein Team zusammen führen, welches wir in ihrer Gesundheit unterstützen. Es macht großen Spaß.

Mamma, der Espresso und ich

Eine Leidenschaft, die wir beide teilen ist eine gesunde Ernährung und das Kaffeetrinken. Schon als Kleine wollte ich zum Kaffeetisch bei Omi und Opi auch einen Kaffee und bekam von Mama „Kinderkaffee“. Irgendwie verband ich damals mit Kaffee das Gefühl von erwachsen sein. Ich trank ihn fast nie, weil er widerlich schmeckte. Und ich bin heute froh, richtigen Kaffee zu kennen. Wie den von ALBERTO – der schmeckt. Wobei ich eher der Espresso-Typ bin, trinkt meine Mama lieber Latte Macchiato oder Cappuccino.

 

Probleme lösen sich bei Sonne, Kaffee und mit Mamma

Und ich liebe es, wenn ich sie von der Arbeit abhole und wir noch zum Potsdamer Platz schlendern oder woanders in Berlin Mitte sitzen, gemütlich einen Kaffee trinken und reden. Am Tisch oder im Liegestuhl. Über alles, was in der letzten Woche passiert ist. Und wie es unserem Team geht. Das ist schon ein Ritual. Ein Käffchen in der Sonne und dabei die Probleme (die ja nur neue Herausforderungen sind) besprechen. Wir finden immer eine Lösung. Wir planen Veranstaltungen zusammen und freuen uns auf die Zukunft.

Über die Vergangenheit können wir mittlerweile lachen. Auch wenn nicht alles zum Lachen war. Aber der Weg zum Erfolg ist nun mal steinig und riskant. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Ich weiß, dass ich mich auf sie verlassen und ihr alles erzählen kann. Dass ich einfach so sein darf, wie ich bin. Und ich weiß, dass sie heute stolz auf mich ist für alles, was ich schon erreichen konnte.

Was – und das muss ich nochmal betonen – nie ohne Mama und auch die Groß-Mama (Omi) – funktioniert hätte.

Ich merke und sehe, wie ähnlich wir uns doch sind. Wenn andere deinen Namen zu mir sagen, fand ich das früher doof und es gab sogar Strafzahlungen, die ich mit 10 Jahren eingeführt hatte, weil ich doch meinen eigenen Namen hatte! Heute freue ich mich darüber. 🙂

Danke Mama, für alles was du für mich getan hast und tust.

deine Tochter

PS: An alle Töchter und Mütter, wo es gerade nicht so rund läuft: Alles wird gut. Redet mit einander, hört euch gegenseitig zu und respektiert einander. Ihr solltet euch auf jeden Fall aussprechen. Und gebt euch Zeit und Raum. Dann wird das wieder.

“Eine Frau begreift erst, dass ihre Mutter Recht hatte, wenn sie selbst eine Tochter hat, die denkt, dass sie Recht hat.”

In freundlicher Kooperation mit ALBERTO Espresso

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